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Wellenreiten an der französischen Atlantikküste

26.03.2019

Gruppenbild des KursesDie IGS Peine bietet neben konventionellen Sportkursen auch ein etwas exotischeres Sportprogramm für die Oberstufe an: Zum bereits fünften Mal fuhren die Lehrer Philipp Tillmanns und Dirk Herbes mit ihrem Kurs zum Wellenreiten an die französische Atlantikküste. Allerdings könnten sich die Schüler keineswegs auf einen zusätzlichen Urlaub freuen, denn der Fortschritt, den die Surfanfänger in einer Woche auf dem Brett und in den Wellen machen, wurde natürlich bewertet. Zudem absolvierten die Schüler im Vorfeld drei separate Tests: So mussten ein Fitnesstest sowie Ausdauertest abgelegt werden und die Schüler wurden natürlich auf Schwimm- und Tauchfähigkeit getestet.

WellenreitenErstmalig bei diesem Kurs erfolgte die Vorbereitung auf diese Tests selbstständig, wobei die Schüler lediglich einen Trainingsplan und genügend Vorbereitungszeit erhielten und ihr Training selbst koordinierten.
Neben der körperlichen Leistung wurde außerdem noch die „mentale Fitness“ geprüft. Die Schüler schrieben vor Ort einen schriftlichen Test über den Inhalt des Theorieunterrichts, den sie von den Surflehrern erhalten hatten.
Die 22 stündige Busfahrt machte den Schülern richtig Lust auf Bewegung; und die bekamen sie. Kaum im Camp an der Südwestküste Frankreichs angekommen, ging es los mit dem kraftraubenden Surfunterricht. Viele Schüler erlebten zum ersten Mal die immense Energie die auch schon die kleinen Wellen und das zurücklaufende Wasser haben können. Die Schüler hatten pro Tag zwei Surf-Sessions in denen sie einen kleinen Einblick in das Wellenreiten bekamen. Einen Tag waren die Bedingungen so gut, dass die Schüler die Möglichkeit hatten rauszupaddeln und die ungebrochenen Wellen surfen konnten. Sonst finden die Surf-Sessions im Weiß-Wasser statt. Jede Session begann mit einem Warm-Up am Strand unter der Leitung des Surf-Assistenten.
Am Ende der Woche konnten die Schüler ihrer Fortschritte in einem Surfcontest zeigen.

KopfstandDoch mussten auch die Boards getragen und sauber gemacht werden, und zusätzlicher Theorieunterricht über Wind und Wellen bildete die Schüler nebst ihrer eigenen Erfahrung. Auch im Camp warteten Verpflichtungen; so ist Spüldienst und Beach clean-up Pflicht. Das jedoch erschien im Angesicht der sympathischen und hilfsbereiten Campteamer und der guten Atmosphäre zwischen den Schülern und Schülerinnen gar nicht mehr schlimm. So wurde sich abends noch lange ausgetauscht über die Surferfolge und die gemeinsame Erfahrung; und bei gemeinschaftlichen Spielen wie "1,2 oder 3" lernte man sich besser kennen. Und auch der Ausflug nach San Sebastián wurde durchgehend positiv aufgenommen; hatten hier die Schüler und Schülerinnen doch sogar die Möglichkeit, Kultur und Sehenswürdigkeiten eines weiteren Landes zu erleben.
Über die besonderen Eindrücke wird sich sicher noch nach der Fahrt von den Schülern ausgetauscht werden und somit endet ein weiterer erlebnisreicher Surf Kurs in St. Girons Plage an der Atlantikküste. Die beiden Sportlehrer freuen sich daher schon wieder im nächsten Jahr an der Südfranzösischen Atlantikküste ein weiteres Mal am Meer mit ihren Schülern zu verbringen.

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