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Gesamtkonferenz der IGS Peine beschließt Einführung von iPads

14.12.2018

iPadsDas Land Niedersachsen ruft das digitale Zeitalter aus und die IGS Peine entwickelt einen eigenen Masterplan zur Digitalisierung.

Bereits seit mehreren Jahren engagiert sich die IGS Peine in besonderem Maße für die Digitalisierung der Schule, um die Schülerinnen und Schüler für ihr Leben und den Start ins Berufsleben fit zu machen. Eine Vielzahl der Lehrkräfte bildet sich insbesondere im Bereich der fachspezifischen Nutzung digitaler Geräte fort, die vorhandenen PCs, Laptops, Beamer sind stets topgepflegt und auch die neuen iPad-Koffer erfreuen sich bei Lehrern wie Schülern großer Beliebtheit.

Die Einführung des digitalen Klassenbuchs zum aktuellen Schuljahr war eine folgerichtige Konsequenz des bisherigen Engagements, ebenso wie die schulinterne Fortbildung mit vielen Workshops unterschiedlichster Akzentuierung, externen Referenten von Kooperationsschulen, der Universität Marburg, dem Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätssicherung, den Medienzentren Peine, Hannover und Goslar sowie dem Westermann Verlag.

FortbildungDie Debatte um die verbindliche Einführung von iPads in Form einer 1:1-Ausstattung für den Unterricht wurde vorab von Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehren und der Elternschaft in den verschiedenen Gremien engagiert, aspektreich und auch kritisch geführt. Die Gesamtkonferenz bot allen an Schule Beteiligten abermals ausreichend Raum und Zeit um gemeinsam zu beraten, zu diskutieren, Nachfragen zu stellen, von unterrichtlichen Erfahrungen zu berichten und auch Bedenken zu äußern. Einigkeit herrschte darüber, dass die Schülerschaft heute zu einem bewussten, aber auch kenntnisreichen Umgang mit neuen Medien befähigt werden müsse und iPads gewinnbringend für den Unterricht genutzt werden können, um so die Methoden- und Medienvielfalt zu vervollständigen. Die Finanzierung der iPads warf jedoch einige Fragen auf, da nach momentanem Stand der Dinge trotz des niedersächsischen Masterplans zur Digitalisierung, die Kosten von den Eltern getragen werden müssen. Die Planungsgruppe zeigte allerdings auch zu dieser Frage praktikable Lösungsmöglichkeiten auf. „Wir werden immer eine individuelle Lösung finden!“ ist sich Schulleiterin Ulla Pleye sicher, denn an ihrer Schule wird niemand zurückgelassen.

Wohlüberlegt stand die Einführung von iPads in 1:1-Ausstattung für den kommenden 11. Jahrgang bei der Gesamtkonferenz zur Abstimmung und wurde schließlich mehrheitlich befürwortet und beschlossen. Nun beginnen die Planungen zur konkreten unterrichtlichen Nutzung der iPads im Unterricht und ergänzen dann das bereits vorhandene Gesamtkonzept zur Einführung der Geräte. Dieser Pilotjahrgang bietet die Möglichkeit, die Einführung von iPads auch für andere Jahrgänge nach einem Durchlauf und dessen Evaluation gemeinsam ergebnisoffen zu diskutieren und das weitere Vorgehen zu planen.

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