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Schüler der IGS Peine auf akustischem Ausflug

03.07.2018
Musikkurs des 11. Jahrgangs auf Exkursion in die Hamburger Elbphilharmonie

Hamburg. 18 Jugendliche in freier Wildbahn zwischen Elbphilharmonie und Reeperbahn. Zur Rechenschaft dafür zu ziehen: Frau Pleye und ihr unverschämtes Glück. Die Karten für diese Kursexkursion gewann sie nämlich bei einem Preisausschreiben und vergab sie an uns, den Musikkurs der 11. Klassen, und ermöglichte uns somit einen Tagesausflug nach Hamburg mit dem Höhepunkt des Besuchs der Elbphilharmonie, begleitet von Frau Bock von Wülfingen und Frau Gosemärker. Der einzige Haken: Um 5 Uhr aufstehen. Doch mit Müdigkeit können wir Schüler*innen gut umgehen und wir haben natürlich die Fähigkeit, in jeder Lebenslage zu schlafen - so auch im Regionalexpress nach Hannover. Dort angekommen wurde der langersehnte Kaffee gekauft und auch der Rest der Mitfahrer eingesammelt, so dass die Reise richtig beginnen konnte. Die ICE-Fahrt verbrachten wir in freudiger Erwartung der Hafenstadt und Antonin Dvoraks Sinfonie Nr. 8 in G-Dur, die wir uns in der Elbphilharmonie anhören durften.

In der Hansestadt angekommen, beschlossen wir, den Weg zur Elphi mit der U-Bahn zurückzulegen. Die ersten Herausforderungen kamen auf uns zu: So verlor bereits fünf Minuten nach dem Aussteigen eine Gruppe von Schüler*innen den Rest und musste telefonisch zurückbeordert werden und der Kauf von Tickets für jede*n Schüler*in an bekanntlich nicht immer hundertprozentig zuverlässigen Fahrkartenautomaten gestaltete sich als schwieriger, als gedacht.
Auch die anschließende U-Bahn Fahrt barg die üblichen Probleme der Kreuzung aus öffentlichem Personennahverkehr und Berufsverkehr einer Großstadt: So musste sich unsere Gruppe in zwei Teile aufteilen, um überhaupt noch in die U-Bahn-Wagen zu passen. Und dabei drohte auch noch die Zeit - um 9:30 Uhr mussten wir im Großen Saal der Elbphilharmonie sitzen. Doch war die Stimmung auf dem kurzen Gehweg zum Gebäude der Vorfreude geschuldet trotzdem gut und sie steigerte sich noch weiter, als wir die lange Rolltreppe betraten, die durch den unteren Teil der Elbphilharmonie führt. Weiter ging unser Weg durch das kunstvoll gestaltete Gebäude, immer wieder vorbei an atemberaubenden Aussichten auf Hamburg. Im Saal – zum Glück auch pünktlich – angekommen, durften wir schließlich die Musik in der architektonischen Besonderheit der Elphi genießen und die Sinfonie, von Thomas Hengelbrock dirigiert, mit beeindruckender Akustik erleben. Nach einer Stunde und einem weiteren Gang durch die Sehenswürdigkeiten Hamburgs standen uns noch ein paar Stunden Freizeit in der Hansestadt zu, die wir an der Elbe, in der Altstadt oder auch in Klamottenläden verbrachten. Die Rückfahrt - ganz ohne Verspätung - rundete einen gelungenen und bereichernden Ausflug ab.  

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