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Theater intensiv – Intensivprobenwoche in Sievershausen

18.05.2018

schiffeversenkenIntensivprobenwoche in Sievershausen mit dem Prüfungskurs Darstellendes Spiel des 12. Jahrgangs der IGS Peine

(von Cedrick Kunz)

Der Prüfungskurs Darstellendes Spiel von Frau Koller hat vom 23.4. – 27.4. eine fünftägige Exkursion nach Sievershausen unternommen.

Dort haben wir an unserem Theaterstück gearbeitet, welches wir am 13. Juni in der Schule vorführen werden. Am Montag begann die Woche erst einmal mit einem Treffen in der Aula, um alle Requisiten nach Sievershausen zu transportieren. In Sievershausen wurden wir sehr freundlich im Antikriegshaus begrüßt und haben eine Rundführung durch das Haus bekommen. Die beiden wichtigsten Räume waren dabei einmal unser Arbeitsraum, wo viele Brainstormings stattfanden, der die meiste Zeit aber natürlich für praktische Übungsphasen genutzt wurde. Der zweite wichtige Raum war die Küche, da wir jede Mahlzeit selbst zubereitet haben. Dabei gab es jeweils unterschiedliche Kochgruppen, damit wir jeden Tag lecker essen konnten. Dies war einer der großen Pluspunkte auf der Fahrt, da so von Beginn an der Zusammenhalt gestärkt wurde, was gerade bei einem Theaterprojekt sehr wichtig ist.

Wir hatten von Montag bis Donnerstag immer drei Arbeitsphasen am Tag, welche mit einem Warm-Up begannen und mithilfe eines Protokolls dokumentiert wurden. Schnell zeigten sich erste Erfolge, so dass wir nach zwei Tagen mit der kompletten Dramaturgie und dem generellen Aufbau eigentlich schon fast fertig waren. Danach begann der wichtige Feinschliff und gerade da haben wir gemerkt, wie komplex eigentlich ein Theaterstück aufgebaut ist: Jedes kleinste Detail muss perfekt abgestimmt sein, jedes Requisit hat auf und hinter der Bühne seinen exakten Platz, denn irgendwelche unnötigen Pausen sind immer ermüdend für den Zuschauer. Aber natürlich wurde nicht nur praktisch für das Stück gearbeitet. Ein Skript musste her, in dem von der Technik bis zum Dialog alles niedergelegt ist. Ein Flyer wurde erstellt und so kam es, dass oft bis tief in den Abend freiwillig in kleinen Gruppen noch gearbeitet wurde.

Unser Donnerstag bestand darin, dass freundlicherweise Brian aus dem 13. Jahrgang vorbeikam, um mit uns diverse Video-Clips für das Stück zu drehen. Bemerkenswert war, mit welcher Professionalität er dabei vorging. Er wusste immer, wie man die Szenen noch besser gestalten konnte und war uns eine große Hilfe. Die Ergebnisse lassen sich wirklich sehen und allein dafür sollte man am 13. Juni am besten mal vorbeischauen! Der Rest des Tages wurde mit Proben verbracht und so sind wir nach den ersten 4 Tagen wirklich mit einem fast komplett fertigen Stück rausgegangen, was sogar uns selbst überraschte.

Am Freitag wurde eine Klausur geschrieben. Diese war so aufgebaut, dass wir die theatralen Mittel, welche wir in unserem Stück eingebaut haben, interpretieren und auswerten sollten.

Zum Abschluss sind wir noch einmal alle gemeinsam Essen gegangen und konnten einen schönen Abschluss gestalten. Mein persönliches Fazit ist, dass die Theaterfahrt etwas sehr Positives war, weil wir es sonst nie geschafft hätten, so intensiv und professionell an einem Stück zu arbeiten. Leider haben wir dadurch eine Menge an anderen Schulstunden verpasst, was zwar sehr ärgerlich ist, aber nun einmal auch nicht vermeidbar. Eine Empfehlung an alle zukünftigen Kurse: Falls ihr keinen Tee mögt, gewöhnt euch lieber dran, denn wenn ihr nicht mindestens 10 Tassen am Tag trinkt, habt ihr nach zwei Tagen schon keine Stimme mehr. Unser Tipp dabei ist, sich immer schon direkt zwei Tassen zu machen. Glaubt es mir, ihr werdet es brauchen!

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